Menschenwürde und Scham. Ein Thema für alle, die mit Menschen arbeiten
| Nr. | 2607-45-01 |
| Beginn | Fr., 24.07.2026 |
| Ende | Sa., 25.07.2026 |
| Uhrzeit | 10:00 - 13:00 |
| Ort | KH Freiburg/Campus II |
| Gebühr | 190,00 € |
| Anmeldeschluss | 17.07.2026 |
Lehrtätigkeit
Scham ist eine schmerzhafte, oft übersehene Emotion, die in jeder Begegnung, in jeder Arbeit mit Menschen akut werden kann. Unerkannte Schamgefühle können z. B. zu Depression, Rückzug oder Sucht führen – oder in Zynismus, Trotz oder Aggression umschlagen. Daher ist es für alle, die mit Menschen arbeiten, wichtig, Scham zu erkennen und sie konstruktiv begleiten zu können. Denn sie ist zwar schmerzhaft, hat aber auch positive Aufgaben: Scham ist, nach Leon Wurmser, die Hüterin der Menschenwürde.
Inhalte
In der Fortbildung werden (aus Sicht von Psychologie, Sozialpsychologie und Gehirnforschung) die grundlegenden Informationen über Scham vermittelt. Daran anknüpfend wird die Bedeutung des Themas erarbeitet: für die eigene Person, für die jeweilige Arbeit mit Menschen (Scham-Begleitung) und für die Rahmenbedingungen dieser Arbeit.
Zielgruppe
Die Weiterbildung richtet sich an Menschen, die in einem Beruf des Sozial- und Gesundheitswesens tätig sind, genauso auch an Studierende und an diesem Thema interessierte Menschen.
Abschluss
Die Teilnehmer*innnen erhalten eine Teilnahmebescheinigung.
Zulassungsvoraussetzung
Keine gesonderten Zulassungsvoraussetzungen
Dozent
Dr. Stephan Marks
Sozialwissenschaftler, Supervisor und Sachbuchautor, Er bildet seit vielen Jahren Menschen, die mit Menschen arbeiten, über Scham und Menschenwürde fort, vorwiegend im deutschsprachigen Raum und in Lateinamerika.
Leistungsumfang
- insgesamt 1,5 Tage Weiterbildung
- Verpflegung mit Heiß- und Kaltgetränken, Obst und Keksen
Kosten
190 EUR
Prüfen Sie gern auch die sonstigen finanziellen Fördermöglichkeiten.
Sprechen Sie uns an!
Thirthana Yoganathan
thirthana.yoganathan@kh-freiburg.de
0761 200 1364


