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Traumapädagogik

Plätze frei
Nr. 2710-45-01
Beginn Fr., 05.11.2027
Ende Sa., 29.07.2028
Dauer 17 Termine
Uhrzeit 09:00 - 19:00
Ort KH Freiburg/Campus II
Gebühr 3900,00 €
Anmeldeschluss 15.10.2027
Kind steht in Klettergerüst, Arme zu den Seiten ausgestreckt, lachend.
Datum
Uhrzeit
Ort
Datum
Fr. 05.11.2027
Uhrzeit
09:00 - 19:00 Uhr
Ort
KH Freiburg/Campus II
Datum
Sa. 06.11.2027
Uhrzeit
09:00 - 19:00 Uhr
Ort
KH Freiburg/Campus II
Datum
Fr. 03.12.2027
Uhrzeit
09:00 - 19:00 Uhr
Ort
KH Freiburg/Campus II
Datum
Sa. 04.12.2027
Uhrzeit
09:00 - 19:00 Uhr
Ort
KH Freiburg/Campus II
Datum
Fr. 14.01.2028
Uhrzeit
09:00 - 19:00 Uhr
Ort
KH Freiburg/Campus II
Datum
Sa. 15.01.2028
Uhrzeit
09:00 - 19:00 Uhr
Ort
KH Freiburg/Campus II
Datum
Fr. 18.02.2028
Uhrzeit
09:00 - 19:00 Uhr
Ort
KH Freiburg/Campus II
Datum
Sa. 19.02.2028
Uhrzeit
09:00 - 19:00 Uhr
Ort
KH Freiburg/Campus II
Datum
Fr. 17.03.2028
Uhrzeit
09:00 - 19:00 Uhr
Ort
KH Freiburg/Campus II
Datum
Sa. 18.03.2028
Uhrzeit
09:00 - 19:00 Uhr
Ort
KH Freiburg/Campus II
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und 4010





Pädagogische Fachkräfte stehen täglich vor der Herausforderung, mit ausgeprägtem Rückzug, Aggressionen oder unvorhersehbaren Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen umzugehen. Oft stoßen klassische pädagogische Interventionen hier an ihre Grenzen und das Risiko von Überlastung oder unbeabsichtigten Retraumatisierungen steigt.


Die Weiterbildung Traumapädagogik des IWW vermittelt Ihnen die notwendigen Fach- und Handlungskompetenzen, um in solchen hochbelasteten Situationen souverän und professionell zu agieren:


  • Verstehen & Einordnen: Sie lernen, herausforderndes Verhalten als Überlebensstrategie und Anpassungsleistung („Annahme des guten Grundes“) neurobiologisch und bindungstheoretisch fundiert zu entschlüsseln.


  • Sicherheit & Beziehungsgestaltung: Sie entwickeln eine traumainformierte Haltung, die es Ihnen ermöglicht, auch in Krisen verlässliche, haltgebende Beziehungen aufzubauen und retraumatisierende Dynamiken aktiv zu vermeiden.


  • Praktische Intervention & Stabilisierung: Sie erwerben konkrete Methoden, um förderliche Rahmenbedingungen zur emotionalen Stabilisierung und Selbstermächtigung der Betroffenen zu gestalten.


Inhalte


Grundlagen der Traumapädagogik & traumasensible Haltung

  • Psychotraumatologie
  • Prinzipien des therapeutischen/pädagogischen Milieus
  • Kernhaltung (Annahme des guten Grundes, Transparenz, Wertschätzung, Partizipation, Freude)


Beziehungsaufbau & -dynamiken

  • Bindungstheorie
  • Dynamiken von Übertragung und Gegenübertragung
  • korrigierende Beziehungserfahrungen
  • Nachnähren und professionelle Nähe/Distanz


Der „Sichere Ort“ & institutionelle Rahmenbedingungen

  • Äußere und innere Sicherheit
  • Gestaltung traumasensibler Räume
  • Umgang mit Macht und Gewalt
  • Notfall- und Deeskalationspläne
  • Einrichtungsstandards


Traumapädagogisches Fallverstehen & Diagnostik

  • Multidimensionale Diagnostik (klassifikatorische, Biografie- und Lebensweltdiagnostik)
  • biografisches Verstehen
  • ressourcen- und dialogorientierte Hilfeplanung


Stabilisierung, Psychoedukation & Selbstermächtigung

  • Methoden zur Affekt- und Körperregulation
  • Förderung der Sinneswahrnehmung
  • Vermittlung von Trauma-Wissen an Kinder/Jugendliche (Psychoedukation)
  • Resilienzförderung.


Netzwerkarbeit & Sichere Übergänge

  • Interdisziplinäre Kooperation (KJH, KJPP, Schulen, Kliniken)
  • Prävention von Beziehungsabbrüchen
  • Umgang mit Systemspaltungen und Kosten-/Finanzierungsfragen


Selbstfürsorge & Institutionelle Psychohygiene

  • Sekundäre Traumatisierung
  • Belastungsgrenzen erkennen
  • professionelle Rollenklarheit
  • Methoden der Selbstfürsorge (psychologisch, physiologisch, arbeitsbezogen)


Zielgruppe


Fachkräfte aus sozialen, pädagogischen und therapeutischen Berufen (z. B. Sozialpädagogik, Erziehung, Beratung, Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Heilpädagogik) und Menschen mit professionellen Erfahrungen mit hochbelasteten und traumatisierten Kindern, Jugendlichen, deren Eltern und Betreuungspersonen


Abschluss


  • Zertifizierte/r Traumapädagogin / Traumapädagoge
  • Eine Zertifizierung durch die Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) wird angestrebt und ist in Vorbereitung.



Zulassungsvoraussetzung


  • Berufsqualifizierender Abschluss (Hochschulabschluss im sozial-/heilpädagogischen Bereich oder staatlich anerkannte Ausbildung, z. B. Erzieher/in)
  • Mindestens einjährige relevante Berufserfahrung im pädagogischen oder beraterischen Feld
  • Möglichkeit zur Anwendung traumapädagogischer Inhalte während der Weiterbildung


Bei Buchung der Weiterbildung laden Sie bitte entsprechende Nachweise über die Uploadfunktion im Buchungsformular hoch (alternative Zusendung per E-Mail oder Post an das IWW ist möglich).



Leitung/Dozent*innen


Leitungsteam

  • Prof. Dr. Bernd Traxl: Psychoanalytiker mit praktischer Erfahrung im traumapädagogischen Bereich und traumaspezifischer Weiterbildung
  • Petra Haas: Sozialarbeiterin, Marte Meo Therapist & Supervisorin, Traumafachberaterin/Traumapädagogin (DeGPT/BAG-TP)


Dozierende

  • Interdisziplinäres Team aus erfahrenen Trauma-Therapeut/innen, Psycholog/innen und Traumapädagog/innen aus der Praxis



Leistungsumfang


  • 8 Blockwochenenden (16 Tage Weiterbildung) inklusive 6 Supervisionstermine
  • Zugriff auf E-Learning-Plattform ILIAS und Download-Option der Weiterbildungs-Materialien bis 3 Monate nach Weiterbildungsende
  • Verpflegung mit Heiß- und Kaltgetränken, Obst und Keksen



Kosten


  • 4200 EUR Teilnahmegebühr
  • Zahlung in 12 Raten à 350 EUR möglich


Für die Ausstellung des Zertifikats werden je Absolvent:in zusätzliche Kosten in Höhe von 50 EUR gestellt.


Prüfen Sie gern auch die sonstigen finanziellen Fördermöglichkeiten.


Sie haben Fragen?
Sprechen Sie uns an!

Thirthana Yoganathan
iww.weiterbildung@kh-freiburg.de
0761 200 1364


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